Billogram und coeo stärken gemeinsam Recovery und Kundenbindung in Europa
Wenn eine Zahlung ausbleibt, ist die Begleichung der offenen Forderung nur ein Teil der Herausforderung. Wie ein Unternehmen mit dieser Situation umgeht, kann darüber entscheiden, ob die Kundenbeziehung bestehen bleibt. Billogram und coeo gehen eine strategische Partnerschaft ein, die Billograms Expertise im Bereich wiederkehrender Zahlungen mit coeos Erfahrung im kundenorientierten Forderungsmanagement verbindet. Das gemeinsame Ziel: Unternehmen dabei zu unterstützen, offene Forderungen erfolgreich zu realisieren, ohne dabei wertvolle Kunden zu verlieren.
Die Partnerschaft startet zunächst in den nordischen Ländern, Deutschland, Österreich, Belgien und den Niederlanden und ist Teil der europäischen Wachstumsstrategie beider Unternehmen.

Wenn eine ausbleibende Zahlung die Kundenbeziehung auf die Probe stellt
Verspätete Zahlungen sind nichts Neues. Dennoch werden Zahlungserinnerungen und Inkasso häufig noch als rein administrative Schritte betrachtet – und nicht als entscheidende Momente innerhalb der Kundenbeziehung.
„Die meisten Unternehmen haben einen klaren Plan dafür, wie sie neue Kunden gewinnen. Doch nur wenige wissen, was passieren soll, wenn eine Zahlung ausbleibt“, sagt Jonas Suijkerbuijk, CEO von Billogram.
Nicht jede verspätete Zahlung bedeutet, dass jemand nicht zahlen möchte. Vielleicht wurde eine Rechnung übersehen oder es besteht vorübergehend finanzieller Spielraum für mehr Zeit oder eine flexible Vereinbarung. Wie ein Unternehmen in diesem Moment reagiert, kann darüber entscheiden, ob die Beziehung fortbesteht.

Die Recovery Rate allein reicht nicht aus
Der Erfolg im Forderungsmanagement wird traditionell anhand einer zentralen Kennzahl gemessen: Wie viel von den offenen Forderungen wurde realisiert? Doch diese Kennzahl zeigt nur einen Teil des Gesamtbildes.
Eine von Billogram in Auftrag gegebene Verbraucherumfrage zeigt, dass 20 Prozent der Befragten nach Erhalt einer Zahlungserinnerung einen Vertrag gekündigt haben. Die Forderung wurde möglicherweise beglichen – doch der Kunde war verloren.
„Eine offene Forderung ist nicht automatisch das größte Risiko für ein Unternehmen. Der Verlust einer langjährigen Kundenbeziehung kostet häufig deutlich mehr. Diese Rechnung wird viel zu selten gemacht – und genau da liegt das Problem“, sagt Glenn Portier, CCO und Managing Director von coeo in den Niederlanden und Belgien.
Eine konsistente Customer Journey – auch mit verschiedenen Spezialisten
Aus Kundensicht sind Rechnung, Zahlungserinnerung und Inkassoschreiben Teil derselben Beziehung zum Anbieter. Das gilt auch dann, wenn im Hintergrund verschiedene Systeme und Spezialisten beteiligt sind.
Billogram begleitet Unternehmen entlang des Prozesses für wiederkehrende Zahlungen. Transparente Kommunikation und einfach zugängliche digitale Zahlungsoptionen können dazu beitragen, unnötige Inkassofälle zu vermeiden. coeo ergänzt diese Expertise durch kundenorientiertes Forderungsmanagement und Technologie, die dabei hilft, für jeden Fall den passenden Kanal, Zeitpunkt und Ton zu bestimmen.
„Jeder Kontakt wird als Teil derselben Kundenbeziehung wahrgenommen. Deshalb muss die Kommunikation während der gesamten Zahlungsreise klar, konsistent und unterstützend bleiben“, sagt Suijkerbuijk.
Erfolg umfassender messen
Billogram und coeo teilen die Überzeugung, dass erfolgreiches Forderungsmanagement nicht ausschließlich daran gemessen werden sollte, wie viel Geld realisiert wird. Ebenso wichtig ist die Frage, was anschließend mit der Kundenbeziehung passiert.
„Recovery wird immer wichtig bleiben. Doch eine Frage ist mindestens genauso entscheidend: Wie viele Kunden bleiben danach noch? Unternehmen, die beides im Blick behalten, sind langfristig erfolgreicher“, sagt Portier.
Mit ihren sich ergänzenden Kompetenzen und einer gemeinsamen, kundenorientierten Philosophie wollen Billogram und coeo Unternehmen dabei unterstützen, unnötige Inkassofälle zu vermeiden, die Recovery zu verbessern und mehr Kunden auch nach einer Zahlungsstörung zu halten.